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2006

Archiv > Ereignisse

Feuer in Galerie

17. Februar 2006

Feuer in Galerie legt Verkehr in der Veitshöchheimer Straße lahm

WÜRZBURG Nach dem Einsatz am Freitag um 10:30 Uhr am Marktplatz (siehe nebenstehenden Artikel), brauchte der Löschzug der Berufsfeuerwehr gar nicht erst zurück zur Wache fahren: Die Einsatzzentrale leitete ihn gleich in die Veitshöchheimer Straße weiter. In der Galerie Arte neben dem ehemaligen Hauptzollamt war ein Feuer ausgebrochen.

Entdeckt hatte den Brand kurz vor 11 Uhr eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife. Die Beamten sahen Qualm und gaben Alarm. Als die Wehr wenige Minuten später eintraf, war das Feuer bereits weit fortgeschritten.

Sofort wurden zur Verstärkung noch zwei Züge der Freiwilligen Feuerwehr herbeigerufen. Extrem starker Rauch behinderte die Löscharbeiten. Dennoch gelang es den 40 Feuerwehrleuten recht schnell, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Glücklicherweise bestätigte sich die erste Meldung, dass in dem Gebäude noch Menschen eingeschlossen sind, nicht. Alle elf Beschäftigten der Galerie und der angeschlossenen Rahmen-Werkstatt hatten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gerettet. Eine Mitarbeiterin hatte Qualm bemerkt und die Kollegen alarmiert. Daraufhin verließen alle Beschäftigten sofort das Gebäude.

Eine 32-jährige Mitarbeiterin erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Sie wurde vor Ort versorgt. Ein Feuerwehrmann wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Das Rote Kreuz war mit einem Notarzt und neun Sanitätern vor Ort.

Noch ist völlig unklar, wie es zu dem Brand kommen konnte. Auch die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Veitshöchheimer Straße war zwischen 11 und 12 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Polizei über die Bismarckstraße umgeleitet, was rund um den Brandort zu Verkehrsbehinderungen führte.


Karl-Georg Rötter
Foto: N. Schwarzott

Quelle: Main Post

 



Drei Mieter erlitten Rauchvergiftung

08. August 2006

Drei Mieter erlitten Rauchvergiftung

WÜRZBURG (HOW) Nächtlicher Schrecken für die Bewohner eines vierstöckigen Wohnhauses in der Nürnberger Straße: Dort war in der Nacht zum Samstag ein Brand ausgebrochen, drei Personen der 19 Mieterparteien mussten mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach Mitteilung der Berufsfeuerwehr wurde um 024 Uhr ein Zimmerbrand gemeldet. Als der Löschzug fünf Minuten später eintraf, sahen sich die Feuerwehrleute mit einem Wohnungsbrand im Erdgeschoß konfrontiert, der bereits auf den Flur übergegriffen und auch den Treppenraum unpassierbar gemacht hatte. Mehrere Hausbewohner riefen um Hilfe, ein Teil der Mieter hatte das Haus bereits verlassen. Mit der Drehleiter und mit Fluchthauben wurden drei Mieter von den Feuerwehrleuten gerettet. Da noch Personen vermisst wurden, mussten alle Wohnungen durchsucht werden.

Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle, kurz vor 1 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Aufräumungsarbeiten waren allerdings aufwändig und dauerten bis 4 Uhr. Nach ausgiebigem Lüften konnten die Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die Freiwilligen Wehren aus Würzburg und Lengfeld verstärkt. 38 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Nürnberger Straße war während des Einsatzes gesperrt. Nach Information der Polizei ist der Brand in einem Raum ausgebrochen, der als Abstellraum für Möbel genutzt wurde.

Die Brandursache ist noch unklar, die Kripo ermittelt. Der Schaden beträgt nach Schätzungen von Polizei und Feuerwehr zwischen mehreren 10 000 und 150 000 Euro.

Foto: Diem
Quelle: Main Post

 

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